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Hypnose

 

...eine der ältesten Therapieformen.

 

Wer "Hypnose" hört, denkt häufig an Bühnenshows und Scharlatanerie, an die Gefahr, den eigenen Willen zu verlieren und dem Hypnotiseur ausgeliefert zu sein.

Mit diesen Vorstellungen hat die klassische und selbstorganisatorische Hypnose jedoch nichts zu tun: Sie ermöglicht vielmehr einen Zustand tiefer Entspannung, in dem der eigene Wille nicht geschwächt, sondern - im Gegenteil - gestärkt wird, um ein Ziel sicher zu erreichen.

Geführt von meiner Stimme gehen Sie auf eine Reise in die Entspannung und in einen veränderten Zustand der Aufmerksamkeit.

Die Hypnose können Sie sich als eine Art Verschiebung der Aktivitäten der verschiedenen Gehirnareale vorstellen. Je nach Thema, das mit der Hypnose behandelt werden soll ist es das Ziel, diejenigen Areale zu aktivieren oder verstärkt zu aktivieren, die für das jeweilige Problem verantwortlich sind oder die eine gewünschte Wirkung erzeugen können.

Da es viele unterschiedliche Themen gibt, die der Aktivierung unterschiedlicher Areale bedürfen, können wir also sagen, dass es nicht eine Hypnose gibt, sondern, dass es eine Vielzahl verschiedener Hypnose-Zustände gibt, die sich teilweise ganz wesentlich unterscheiden können.

Hypnose ist ein Bewusstseinzustand außerhalb des normalen Wachbewusstseins. Der hypnotische Zustand unterscheidet sich sowohl vom Wachzustand, als auch vom Schlaf.

  

Moderne Selbstorganisatorische HYPNOSE eröffnet Möglichkeitsräume

in Leben, Beruf und Praxis durch den Zugriff auf

das Wissen,
das Können und
die Kreativität

des Unbewussten. Denn die ganz überwiegende Geistestätigkeit des Menschen läuft unbewusst ab. Während für das bewusste Denken nur eine Kapazität von bis zu 70 bit/sek. errechnet wurde, verfügt das unbewusste Denken über die Fähigkeit, 11 Millionen bit/sek. zu verarbeiten (Spitzer, 2006).

Dementsprechend verfügen wir auch über zwei unterschiedliche Gedächtnissysteme: Ein explizites und bewusstes Gedächtnis, dessen Neurotransmitter Dopamin ist, und ein implizites und unbewusstes Gedächtnis, das mit dem Neurotransmitter Serotonin arbeitet und wesentlich umfangreicher ist. (Eric  R. Kandel. Auf der Suche nach dem Gedächtnis.  2006 – Eric Kandel erhielt 2000 für diese Forschungen den Nobelpreis für Medizin).

HYPNOSE ermöglicht den Ärzten und Psychotherapeuten und Beratern einen erweiterten bewussten Zugriff auf das unbewusste Denken ihrer Patienten und damit auf dieses implizite Gedächtnis.

 

Was ist Selbstorganisatorische HYPNOSE?

 

Mesmer, Braid, Liebeault, Bernheim, Janet, Coue und Forel gelten als Begründer der frühen Tradition der Hypnose, heute KLASSISCHE HYPNOSE genannt. Sie ist durch die Bevorzugung von direkten Suggestionen gekennzeichnet.
Dabei machte sich der Therapeut eine Vorstellung von dem, was für den Patienten möglicherweise nützlich sein könnte, versetzte diesen in HYPNOSE und suggerierte eine Reaktion oder Veränderung. Wenn das Unbewusste Denken des Patienten bereit war, die Suggestionen anzunehmen, wurden sie vom Unbewussten umgesetzt und eine Besserung oder Heilung setzte ein – sofern das Bewusstsein (!) diese zuließ.

Die STRATEGISCHE HYPNOSE nach Milton H. Erickson wurde von diesem in der Zeit von etwa 1938 bis 1980 schrittweise entwickelt. Sein Vorgehen revolutionierte die HYPNOSE und führte zu ihrer weltweiten Renaissance.

Der erweiterte und vertiefte Ansatz der SELBSTORGANISATORISCHEN HYPNOSE entstand schrittweise in den Jahren ab 1970 aufgrund der Zusammenarbeit von Erickson mit den Systemischen Familientherapeuten. Dadurch kam die Hypnotherapie in die Verbindung mit der Systemtheorie und der Wissenschaftlichen Selbstorganisationstheorie. Später fand dann auch die Synergetik, die Wissenschaft vom Zusammenwirken, Eingang in die Hypnotherapie.

1988 entwickelte dann Götz Renartz vor diesem Hintergrund die erste in sich geschlossene selbstorganisatorische Hypnotherapiestrategie – die Zauberwiesenstrategie. Inzwischen arbeiten über 2000 Hypnotherapeuten mit dieser Methode, die sich in der Therapie der Erwachsenen und Kinder, aber auch in der Selbsttherapie bewährt hat.

Durch die Berücksichtigung der Forschungsergebnisse der Synergetik, der Wissenschaft von der Selbstorganisation, insbesonders der Ordnertheorie von Hermann Haken aus der Synergetik, entstand dann 1996 die erste strukturierte selbstorganisatorische Behandlungsstrategie von Götz Renartz.

1998 entwickelte Götz Renartz eine selbstorganisatorische Hypnosemethode zur Persönlichkeitsentwicklung.



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